Qualifikation

Geprüfter Bestatter
Die Ausbildung zum Geprüften Bestatter / Bestatterin ist berufsbegleitend konzipiert und findet im Rahmen von Modulen statt, die über rund 11 Monate verteilt sind. Sie werden vom Fachverlag des Deutschen Bestattungsgewerbes angeboten, der auch wirtschaftlicher Träger ist.

Es handelt sich um folgende 6 Module:
Recht
BWL
Kultur
Grabtechnik und Warenkunde
Hygienische Versorgung
Beratung und Betreuung

Für die Prüfung zum Geprüften Bestatter / Bestatterin sind bundesweit vier Handwerkskammern (Berlin, Düsseldorf, Hannover, Würzburg) zuständig.

Um für die Prüfung zugelassen zu werden, ist der Nachweis von mindestens zweijähriger einschlägiger Berufserfahrung erforderlich. Darauf baut die Ausbildung auf. Um sie erfolgreich absolvieren zu können, sind praktische Kenntnisse zur Tätigkeit des Bestatters unverzichtbar.

Funeralmaster/Bestattermeister
Die Fortbildung zum Bestattermeister / Bestattermeisterin baut auf die Inhalte der Ausbildung zum Geprüften Bestatter bzw. zur Bestattungsfachkraft auf.

Für die Prüfungsabnahme sind die Handwerkskammern von Düsseldorf und Würzburg zuständig.

Die Ausbildung zum Bestattermeister / Bestattermeisterin findet in folgenden 7 Modulen statt:
Fachtheorie mit Einführung in die Thanatopraxie
Trauerpsychologie Teil II
Friedhofsplanung und Kremationstechnik
Recht, Beratungsgespräch und Öffentlichkeitsarbeit
Fachpraxis (Entspricht der Fortbildungsprüfung zum Geprüften Bestatter / Bestatterin)
Betriebswirtschaft
Ausbildereignung

Die Ausbildungsteile Betriebswirtschaft und Ausbildereignung sind Teile der allgemeinen Ausbildung zur Meisterebene im Handwerk. Sie bleiben in Verantwortung der jeweiligen Handwerkskammern